0821-0826 Bukarest II
Da es in Bukarest auch tatsächlich mehr zu sehen gibt als ölige Motorradteile habe ich mir eine Stadtrundfahrt gegönnt. Sehr zu empfehlen und ganz einfach. Von 8 bis 21 fährt alle 15min ein Shuttlebus auf einer Rundtour zu den Sehenswürdigkeiten. Einfach Ein- und Aussteigen wo es beliebt.
Ansonsten gurke ich mit Enduro kreuz und quer durch die Botanik - zum Baden, schrauben, Einkaufen oder was auch immer. Der Verkehr ist ähnlich wie Paris und Tirana einzustufen. Die kürzeste messbare Zeitspanne wurde übrigens hier in B. erfasst. Es ist der Abstand von Ampel-Grün bis zum ersten Hupen. Bewegt sich im Bereich von Nanosekunden ;-) Es wird gehupt was das Zeug hält, Fahrspuren dienen allenfalls zur groben Orientierung, selbst die Politi färt auf den erhöhten Tramschienen und Geschwindigkeitsbegrenzungen kennt hier keiner. Bei rund 80 wird man gnadenlos noch verblasen...
Die Stadt mit ihrer Mischung aus historischen gebäuden und sozialistischen Wohnsilos und Prachtbauten gewint am meisten durch ihre Parks, in die man sich vom Lärm zurückziehen kann. Ist echt schön, gepflegt und meist mit einem See versehen.
Mittlerweile ist auch die Kupplung angekommen und heute Abends gehts ans Zusammenschrauben.
... so... mitterweile ist Sonntag. Die Dnepr löäuft und die nächtliche Schraubaktion haben wir dann noch mit einem kleinen Barbecue mit Gabriel und seinen Söhnen, Aleko und Patricia gefeiert. Grossen Dank nochmal an Gabriel und Aleko und die Helfershelfer!!!
Ansonsten gabs noch Baden, abhängen und ein bissel durch die Stadt gurken... Das Ganze bei schlappen 42 Grad. Da lernt man Klimaanlagen in Wohnungen richtig schätzen :-)
Nachher gehts ab in Richtung Varna, wo ich schon von Charlie erwartet werde.